Herzlich willkommen beim Bürgerservice des Marktes Scheidegg
Scheidegger Gespräche 2021

Eine Benefizveranstaltung zugunsten der Bildungs­arbeit der evangelischen Kirchengemeinde in Scheidegg

Großes Gala-Buffet mit anschließendem Diskussionsvortrag von Volker Kauder MdB (2005 bis 2018 Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion)

Mittwoch, 7. Juli 2021, 19:00 Uhr, Kurhaus Scheidegg

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Öffentliche Ausschreibung des Fischereirechts für die Kurhausweiher I und II

Der Markt Scheidegg beabsichtigt im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung die Kurhausweiher I und II zur Ausübung des Fischereirechts gemäß Art. 1 Bayerisches Fischereigesetzes (BayFiG) zu verpachten. Das Fischereirecht gibt die Befugnis, in einem oberirdischen Gewässer Fische, Neunaugen und Krebse sowie Fluss-, Teich- und Perlmuscheln (Fische) zu hegen, zu fangen und sich anzueignen.

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Aktuelle Infos zum Coronavirus ...

... finden Sie auf den Webseiten des Landratsamts Lindau:
https://www.landkreis-lindau.de

... oder auf den Webseiten des Freistaates Bayern
https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/infos/index.php

Corona-Hilfen: Informationen für betroffene Unternehmen

Die Wirtschaftsförderung hält wichtige Informationen zu den Hilfsprogrammen von Land und Bund für Sie bereit. Diese finden Sie hier.

Nähere Auskünfte erteilt Ihnen außerdem Frank Seidel, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, Klima- und Umweltschutz:

Tel. 08381 895-47
E-Mail: frank.seidel @markt-scheidegg.de

"Mit der Maus ins Rathaus"

Das Rathaus ist jetzt 24 Stunden am Tag geöffnet
Komfortabler Online-Service statt aufwändigen Behördenbesuchen

Das Rathaus des Marktes Scheidegg ermöglicht seinen Bürgern, zahlreiche Behördengänge 24 Stunden am Tag an 7 Tagen der Woche bequem und unkompliziert von zu Hause aus zu erledigen – per Internet. So kann beispielsweise der Bearbeitungsstand des beauftragten Passes abgefragt oder ein Führungszeugnis angefordert werden.

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Unter dem Motto „Mit der Maus ins Rathaus“ eröffnete Bürgermeister Ulrich Pfanner offiziell das neue Rathaus-Service-Portal. „Wir freuen uns, die Bürger entlasten zu können, indem sie nicht mehr für jedes Anliegen ins Rathaus kommen müssen“, so der Bürgermeister. Öffnungszeiten und Sprechstunden sind in einigen Bereichen Vergangenheit, denn das Rathaus-Service-Portal steht nun rund um die Uhr zur Verfügung. So können sich Bürger Besuche im Rathaus sparen und viele Behördengänge bequem von zu Hause aus, die notwendigen Unterlagen griffbereit, erledigen. Das Ausfüllen der elektronischen Formulare ist simpel, denn eine Dialogfunktion hilft dabei. Fallen Gebühren an, werden diese praktisch und sicher per Lastschrift bezahlt.

Aber nicht ausnahmslos alle Behördengänge können per Mausklick erledigt werden. Aufgrund rechtlicher Vorschriften wird es auch künftig noch teilweise erforderlich sein, persönlich zur Unterschrift im Rathaus zu erscheinen. Hier besteht dann aber überwiegend die Möglichkeit, seine Daten vorab online selbst zu erfassen und die notwendigen Unterlagen vorzubereiten. Nach Prüfung durch die Rathausmitarbeiter können die per Internet übermittelten Daten dann direkt in den Rathaus-PC übernommen werden. Dies verkürzt die tatsächliche Warte- und Bearbeitungszeit in der Verwaltung erheblich. Besonders hilfreich ist ‚Fundinfo‘, das Online-Fundbüro: Es kann nicht nur in der Heimatgemeinde gesucht werden, sondern auch im Umkreis. Und falls der gesuchte Gegenstand erst später abgegeben wird, gibt’s eine Benachrichtigung.

Das Rathaus-Service-Portal bietet Komfort und Entlastung nicht nur für den Bürger: „Das spart nicht nur Zeit, sondern beschleunigt auch die gesamten Verwaltungsvorgänge und vermeidet die Fehlerquelle bei der manuellen Erfassung von Formularen“, so Maximilian Pfister, als Kämmerer zuständig für das Projekt „Rathaus-Service-Portal“. Gerade die nahtlose Einbindung in die Rathaussoftware und der Schutz von Daten sind von entscheidender Bedeutung. Deshalb wurde die Lösung zusammen mit der Firma komuna aus Altdorf realisiert. „Bei über 150 bayerischen Kommunen haben wir das Rathaus-Service-Portal bereits eingerichtet“, so Marco Vogl von der Firma komuna, „und überall im Freistaat funktioniert es reibungslos und erfreut sich großer Zufriedenheit bei Bürgern und Rathausmitarbeitern.“

Aktuell stehen den Bürgern über 20 verschiedene Anwendungsmöglichkeiten zur Verfügung. Und das Serviceangebot wird im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten laufend erweitert. Weiterhin wurden auch viele Formulare, die bisher als Papiervordrucke vorgehalten wurden, als beschreibbare PDF-Dateien oder direkt online zur Verfügung gestellt. Die Einführung des Rathaus-Service-Portals wird vom Freistaat Bayern im Rahmen des Förderprogrammes „Digitales Rathaus“ mit einer Förderung in Höhe von 14.600 EUR unterstützt.

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Fragen? Kämmerer Maximilian Pfister, Tel. 08381 895-20

Bayerisches Landesamt für Umwelt - Information über das FFH-Artenmonitoring von 2021 bis 2023

Art. 11 der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) verpflichtet die Mitglied-staaten der Europäischen Union, den Erhaltungszustand der besonders schutzwürdigen Lebensräume, Tier- und Pflanzenarten (nach Anhang I bzw. II und IV der FFH-RL) von gemeinschaftlichem Interesse zu überwachen (Monitoring). Gemäß Art. 17 der FFH-RL erstellen die Mitgliedstaaten alle sechs Jahre einen Bericht, der die wichtigsten Ergebnisse dieses Monitorings integriert. Die Europäische Kommission bewertet auf der Grundlage dieser Berichte die Fortschritte bei der Verwirklichung in der FFH-RL genannter Ziele.

Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, den Erhaltungszustand der Lebensräume, Tier- und Pflanzenarten in Deutschland über ein Stichprobenverfahren zu ermitteln und zu dokumentieren. Das Monitoring der Insekten-, Pflanzen-, Amphibien und Reptilienarten erfolgt in Bayern an festen Stichprobenflächen, die jetzt turnusmäßig wieder untersucht werden müssen. Die Probeflächen können sowohl innerhalb als auch außerhalb von FFH-Gebieten liegen.

In Ihrem Gemeinde- bzw. Stadtgebiet befindet sich mindestens eine Probefläche einer oder mehrerer der genannten Artengruppen. Diese Probefläche soll im Auftrag des Bayerischen Landesamtes für Umwelt von April 2021 bis Oktober 2023 begangen und bewertet werden. Die Untersuchungen haben keinerlei Konsequenzen für die Grundeigentümer und Nutzungsberechtigten und führen auch nicht zu Beeinträchtigungen der Flurstücke.

Zuständig für Kartierungen von Lebensraumtypen und Arten des Offenlands ist das Bayerische Landesamt für Umwelt. Für Wald-Lebensraumtypen und manche Arten ist die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft zuständig.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Ihre untere Naturschutzbehörde beim zu-ständigen Landratsamt bzw. bei der kreisfreien Stadt zur Verfügung.

Mikrozensus 2021 im Januar gestartet

Interviewerinnen und Interviewer des Landesamts für Statistik in Fürth bitten um Auskunft

Der Mikrozensus ist die größte amtliche Haushaltsbefragung in Deutschland. Seit mehr als 60 Jahren wird in Bayern und im gesamten Bundesgebiet jährlich etwa ein Prozent der Bevölkerung befragt. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik in Fürth betrifft dies in Bayern rund 60.000 Haushalte. Sie werden im Verlauf des Jahres von speziell für diese Erhebung geschulten Interviewerinnen und Interviewern zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage befragt. Für den überwiegenden Teil der Fragen besteht nach dem Mikrozensusgesetz Auskunftspflicht.

Hier erhalten Sie weitere Informationen.

Anschluss an das schnelle Internet

Hier können Sie nachschauen, ob an Ihrem Standort eine Abschlussmöglichkeit für schnelles Internet besteht:

Telekom

TK-LI (Telekommunikation Lindau)

Verhaltenshinweise der Polizei: Anrufbetrüger sind unterwegs!

LKR. LINDAU. Im Landkreis Lindau verzeichnet das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West in den letzten Wochen eine starke Zunahme des sogenannten Callcenterbetrugs. Speziell mit der Masche „Falsche Amtsträger“ oder „Falsche Bedienste“ ergaunerten Anrufbetrüger im Präsidiumsbereich seit Jahresbeginn bei über 1.000 bekannt gewordenen Anrufen bereits Beute im sechsstelligen Euro-Bereich.

Die Masche:

Die äußerst professionellen und sehr sprachgewandten Anrufer stellen sich als Polizeibeamte, Staatsanwälte, andere Amtsträger oder Bankmitarbeiter vor.

In nicht wenigen Fällen geben sich die Betrüger als Polizeibeamte aus und erzählen, man hätte Erkenntnisse über einen geplanten Einbruch. Deshalb wolle man nun das Bargeld und die Wertgegenstände der Angerufenen in Sicherheit bringen.

Durch geschickte Manipulation und wiederholte, teils über Tage dauernde Kontaktaufnahme, gelingt es ihnen ein starkes Vertrauensverhältnis zu ihren Opfern aufzubauen.

Um sich zu legitimieren, wird das Opfer teils aufgefordert, bei der örtlichen Polizeidienststelle oder der Staatsanwaltschaft zurückzurufen. Der Täter täuscht dann durch das Einspielen eines Freizeichens vor, dass die Verbindung unterbrochen wurde, obwohl diese noch weiter besteht. Wenn das Opfer nun die Nummer der örtlichen Polizei oder die 110 wählt, wird keine neue Verbindung aufgebaut. Stattdessen täuscht derselbe Täter oder ein Komplize vor, den Anruf als „richtige Polizei“ wieder anzunehmen.

Die im Telefondisplay der Angerufenen angezeigte Rufnummer kann von den Tätern über eine Software manipuliert werden. Im Falle falscher Polizeibeamter wird teils die Rufnummer der örtlichen Polizeidienststelle oder die örtliche Vorwahl in der Verbindung mit der 110 angezeigt. Die Anzeige einer bekannten Rufnummer ist also kein Grund für falsches Vertrauen.

In ähnlicher Form geben sich Betrüger als Bankmittarbeiter aus und fordern die Herausgabe von Kontodaten und die Übermittlung einer TAN (Transaktionsnummer). Im Anschluss wird das Vermögen vom entsprechenden Konto der gutgläubigen Geschädigten abgezogen.

Die Empfehlungen:

  • Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
  • Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis.
  • Bankmittarbeiter werden Sie niemals telefonisch auffordern, ihre Kontodaten zu übermitteln.
  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
  • Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
  • Weitere Informationen finden Sie unter www.polizei-beratung.de. Sie können sich auch jederzeit vertrauensvoll an Ihre zuständige Polizeidienststelle wenden.
  • Zeigen Sie jeden Betrugsversuch bei der Polizei an.

(17.11.2020 PP Schwaben Süd/West)